Im Rahmen des Internationalen "Orange Day" hat die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen ein starkes Signal gegen geschlechtsspeziifische Gewalt gesetzt. Über 30 Amts- und Landgerichte sowie verschiedene Einrichtungen in ganz Niedersachsen haben orangefarbene Sitzbänke aufgestellt.
Diese sollen als Blickfang dienen und die Aufmerksamkeit für das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen verstärken. Jede Bank trägt die Aussage "Kein Platz für Gewalt" und verweist auf verschiedene Beratungsmöglichkeiten.
Die landesweite Aktion betont die gemeinsame Verantwortung im Kampf gegen Gewalt und möchte Opfern nachhaltige Unterstützung bieten. In Oldenburg wird die Aktion neben der Justiz von der Opferhilfeorganisation WEISSER RING mitgetragen, die auch mit dem Opferhilfebüro Oldenburg zusammenarbeitet. Auch im Amtsgericht Oldenburg wurde eine Bank aufgestellt. Die Außenstelle Oldenburg des WEISSEN RINGS durfte sich als eine der ersten Beratungsstellen für Opfer von Gewalt mit der Erreichbarkeit mittels QR-Code auf dieser Bank platzieren. Ein entsprechendes Schild wird noch angebracht.
Text: Ferdinand Zuppke
Bildrechte: Opferhilfebüro Oldenburg
Auf der orangefarbenen Bank im Amtsgericht Oldenburg (vorn von links): Marika Penning, Susanne Tüchter und Anne Sander (alle Opferhilfebüro) sowie (hinten von links): Chistopher Gaudian (Staatsanwaltschaft), Horst Freels (Amtsgericht, beide auch Regionalvorstand Stiftung Opferhilfe), Petra Klein (WEISSER RING, Außenstellenleiterin Oldenburg) und Torsten Tigges (Opferhilfebüro)